LEFORT, Tony (1879-1928)

Tony Lefort ist eines der wenigen Beispiele, eines Aacheners der als Politiker erfolgreich war, er war Bautenminister.

Leben

Tony Lefort wurde am 16/05/1879 in Diekirch geboren. Über seine Herkunft schweigen sich die meisten unserer Quellen aus, weil es Nachrufe sind, deren Intention des Lob seines Werdeganges ist. Laut den Recherchen des Kollegen von industrie.lu1 stammt er aus einer Industriellenfamilie und sein Vater war Jurist. Bei der Einschreibung in Aachen gibt er Staatsrat an, gefragt war ja auch nicht der Beruf, sondern die Stellung. Seine Mittelschulbildung erhielt er laut Nachruf im Wort in Luxemburg-Stadt, natürlich hob man seine glänzenden Noten hervor. jedenfalls schliesst er mit demr Matura im Jahr 1897 ab, also im Gründungsjahr des AVL.

Als Student

In Aachen wohnte er, zumindest zunächst am Lousberg 542. Die meisten Nachrufe gehen auch über die Studienzeit recht zügig hinweg, denn im Mittelpunkt stehen seine beachtlichen beruflichen Erfolge als Politiker. 1897 war er Erstsemester, er könnte Gründungsmitglied des Vereins gewesen sein. Auf jeden Fall ist er bei der Fahnenweihe 1901 dabei. 1902 schliesst er dann schon sein Studium der Hüttenkunde ab.

Quellen

Tony hält einen Vortrag über den Bau des Simplontunnels

Sans titre. In: L’indépendance luxembourgeoise, 33. Jg., nº 262 (13.11.1905), p. 3.
[Digitised by the National Library of Luxembourg, https://persist.lu/ark:70795/mk6qfj/pages/3/articles/DTL71]

Université populaire. — Salle comble, hier soir, à l’Athénée, pour la conférence de M. Tony Lefort , sur le tunnel du Simplon. Le jeune conférencier a fait ses débuts d’une façon fort distinguée. A l’aide de nombreuses projections lumineuses, choisies du reste avec beaucoup de discrétion et de goût, il a fait d’abord l’historique de la construction des grands tunnels suisses ; il a montré à l’œuvre les ingénieurs et constructeurs éminents qui, à force de science et de persévérance, sont parvenus à ouvrir les grandes voies souterraines du mont Cenis et du Saint Gothard. Passant ensuite à son sujet proprement dit, M. Lefort nous fait assister aux différentes phases de la construction du tunnel du Simplon. Il fait ressortir notamment les difficultés de toutes espèces, température trop élevée, sources chaudes, etc. qui sont venues tant de fois enrayer les travaux d’exécution. Il insiste également sur la perfection des installations, sur l’excellence des machines dont on a fait usage ainsi que sur l’intelligente utilisation des forces naturelles dont on disposait. Enfin, le conférencier touche le côté économique et social de la question et termine en exprimant sa respectueuse admiration pour cette nouvelle et pacifique conquête du génie de l’homme. D’unanimes applaudissements saluent la fin de la conférence. Dimanche prochain, ce sera le tour de M. le professeur Wolf. , qui parlera sur Albert Durer. Le comité de l’Université Populaire nous prie, en outre, d’informer nos lecteurs que les cours n’auront lieu que les mardis et les vendredis : demain, mardi soir, M. le professeur Emile d’Huart continuera son cours de Chimie générale, vendredi prochain, M. le professeur Meyers parlera sur Hermann Sudermann.

Nachruf im Luxemburger Wort vom 19.03.1928

Staatsrat Tony Lefort. In: Luxemburger Wort, 1928. Jg., nº 79 (19.03.1928), p. 3.
[Digitised by the National Library of Luxembourg, https://persist.lu/ark:70795/15xgs6/pages/3/articles/DTL57]
Staatsrat Tony Lefort
Mit wahrer Bestürzung wurde heute morgen die Nachricht von dem Tode des Herrn Staatsrates und ersten Eisenbahnkommissars Tony Lefort vernommen. Allerdings war bekannt, daß ihn in den letzten Wochen eine schwere Krankheit befallen hatte, doch wußte man, daß sowohl die luxemburgischen Ärzte als auch ein aus Paris zugezogener Spezialist bis ganz zuletzt noch hofften, sein Leben zu retten. Doch sind wir Menschen, wie Herr Staatsminister Bech erst jüngst so treffend in der Leichenrede auf Herrn Mayrisch hervorhob, in der Hand Gottes und kennen weder den Tag noch die Stunde unsers Todes. Kaum achtundvierzigiährig sinkt Herr Tony Lefort, dem sein herkulischer Körperbau ein hohes Alter zu bescheiden schien, ins Grab. Tony Lefort war geboren zu Luxemburg am 14. Mai 1879. Nachdem er im Herbst 1897 das Gymnasium von Luxemburg, wo er stets ein glänzender Schüler gewesen, absolviert hat, wandte er sich dem Ingenieurstudium zu, dem er an der damals schon hochangesehenen Hochschule in Aachen oblag. Auch hier belegte der junge Lefort die besten Stellen und er bestand alle Prüfungen mindestens mit der Note „ausgezeichnet“. Seine gründliche Fastvorbereitung verbunden mit einem außerordentlich klaren Sinn fürs Praktische eröffneten dem neuen Ingenieur den Weg zum Ausstieg. Er begann seine Laufbahn als Ingenieur der P.H. Eisenbahngesellschaft, wurde sodann zweiter Aufsichtskommissar bei den luxemburgischen Eisenbahnen und schloß diesen Teil seiner Entwicklung mit den Funktionen eines Unterdirektors der P.H. Eisenbahngesellschaft ab. Dann trat Tony Lefort ins politische Leben ein. Es war zur Zeit, als unser Land die schwersten Seiten seiner keineswegs immer rosigen Geschichte schrieb. Als es sich darum handelte, am 24. Februar 1916 ein großes Koalitionsministerium zu bilden, traten die Herren Leon Kauffman und Tony Lefort als Vertrauensleute der Rechtspartei in dasselbe ein. Es bestand aus den Herren Viktor Thorn, Präsident. Michel Welter, Ackerbau-, Industrie- und Handelsminister, Leon Kauffman, Finanzminister, Leon Moutrier, Minister des Innern und des Unterrichtes und Tony Lefort, Generaldirektor der öffentlichen Arbeiten. Tony Lefort blieb in der Regierung, als dieses Ministerium durch das Ausscheiden des Herrn Welter, der durch Herrn Leclère am 3. Januar 1917 ersetzt wurde, umgeändert wurde. Und ebenso, als am 18. und 19. Juni desselben Jahres die HH. Staatsminister Thorn und Leclere ausschieden und das Ministerium wie folgt zusammengesetzt wurde: Staatsminister Leon Kauffman, Minister der Justiz und des öffentlichen Unterrichtes Leon Moutrier. Minister der öffentlichen Arbeiten Tony Lefort, Minister des Ackerbaus, des Handels, der Industrie und der Arbeit Josef Faber, Minister des Innern Moritz Kohn. Tony Lefort schied aus der Regierung am 8. September, am Tage, wo die Koalitionsregierung Reuter – Welter – Liesch Neyens -°Collart gebildet wurde. Als Minister hat Herr Tony Lefort dem Lande sehr große Dienste geleistet, wie überhaupt alle sich damals um die Heimat wohlverdient gemacht haben, die in jener unsäglich schweren Zeit deren Geschicken vorstanden und den Mut nicht sinken ließen, wenn das Volk zu verzagen drohte. Es war damals die Zeit der festen Charaktere, der Praktiker, der nüchternen Verstandesmenschen. Herr Tony Lefort feilschte nicht. Obschon er dem Departement vorstand, das eigentlich unter den Kriegsbegleiterscheinungen am wenigsten zu leiden hatte, stellte er doch seinen ganzen Mann, da die einschneidenden Maß regeln jedesmal nach einer gründlichen Aussprache von der Regierung im Consei (-sic-) beschlossen wurden. Dabei wirkte Herr Tony Lefort, über das Geheimnis der klaren Ideen und der klaren, präganten Form aus dem Grunde kannte, sehr wirkungsvoll mit. Nicht minder hoch ist es ihm anzurechnen, daß er, obschon er politisch nicht zu den ausgesprochensten Rechtsparteilern gehörte, der Partei, die ihm ihr Vertrauen geschenkt hatte, immer die Treue wahrte. Es war stets absoluter Verlaß; auf Herrn Tony Lefort, weil er ein Mann von klaren Prinzipien und starkem Rückgrat war. Nachdem die Regierung Reuter die Geschäfte übernommen, wandte sich Herr Tony Lefort wieder dem Eisenbahnwesen zu, in dem er seine Sporen verdient hatte. Er wurde erster staatlicher Eisenbahnkommissar und bald darnach Mitglied des Staatsrates. Es war zu jener Zeit, als die Eisenbahnfrage in den Vordergrund des Interesses rückte und auch politisch bestimmend würde. Mit den Herren Mayrisch und Braun führte Lefort die Verhandlungen, die ihren Niederschlag in dem Reuter’schen Eisenbahn vertrag fanden. Seine Fachkenntnisse destinierten Herrn Lefort zu dem technisch hervorragendsten Mitglied der Kommission, die, losgeschält von politischer Absichtlichkeit, in dem Reuter’schen Eisenbahnvertrag wirklich Großes geleistet hatte. Nachdem der Vertrag verworfen war, arbeitete der erste Eisenbahnkommissar an der neuen Lösung mit, die ihren provisorischen Abschluß in dem Modus vivendi fand, von dem Herr Tony Lefort in einem vielbemerkten Gutachten sagte, daß er unendlich besser wäre als der bestehende, vertragslose Zustand, aber unendlich schlechter als der Vertrag Reuter. Auch unter Herrn Clemang wirkte Herr Lefort an der Lösung bei Eisenbahnfrage mit. Doch war seine Gesundheit so erschüttert, daß er der Lösung nicht mehr mit der Einbringlichkeit hätte nachhelfen können, wie er es gewollt. Seine anscheinend so starke Konstitution war von innen heraus erschüttert, und er sank ins Grab. Viel zu früh für seine Mission, viel zu früh für seine Familie und seine Freunde, viel zu früh für die Rechtspartei, die in Tony Lefort immer einen guten Vertrauensmann hatte. Welch hohes Ansehen Herr Tony Lefort genoß, geht schon aus der großen Reihe von Missionen hervor, die er mit dem größten diplomatischen Geschick erfüllte. Er war während des Krieges luxemburgischer Geschäftsträger in Bern und nach dem Kriege luxemburgischer Geschäftsträger im Haag, zwei zu jener Zeit besonders wichtige Posten. Unter dem Ministerium Reuter war er verschiedentlich luxemburgischer Delegierter des Völkerbundes und nahm als solcher an zahlreichen Verhandlungen in Genf, Genua u. a. teil. Seine diplomatischen Fähigkeiten fanden internationale Anerkennung durch die Ernennung des Herrn Lefort zum ständigen Mitglied der internationalen diplomatischen Akademie von Paris. Auch in zahlreichen Auszeichnungen fanden seine Verdienste Ausdruck und Anerkennung. Herr Lefort war Großoffizier des italienischen Mauritiusordens; Commandeur der Ehrenlégion, Commandeur des Ordens der Eichenlaubkrone, Commandeur des Hausordens Adolfs von Nassau usw. An Ehren und Anerkennungen reich, sinkt Herr Tony Lefort ins Grab. Um ihn trauern seine Zahlreichen Freunde. Um ihn weinen eine alte Mutter und eine Don Schmer niedergedrückte Witwe mit ihren vier Kindern, denen der leidgebeugte Großvater nunmehr Vater fein soll.

Zweiter Nachruf am 22.03.1928

Staatsrat Tony Lefort. In: Luxemburger Wort, 1928. Jg., nº 82 (22.03.1928), p. 3.
[Digitised by the National Library of Luxembourg, https://persist.lu/ark:70795/rx5xjd/pages/3/articles/DTL60]
Staatsrat Tony Lefort
Eine schier unabsehbare Menschenmenge fand sich gestern nachmittag um 4 Uhr vor der Wohnung des verstorbenen Staatsrates, und 1. Eisenbahnkommissars Tony Lefort ein, um ihm das letzte Geleite zum Liebfrauenfriedhof zu geben. Aus allen Ständen unseres Volkes waren Trauernde herbeigeeilt, um ein letztes Mal Zeugnis, für denjenigen abzulegen, der in seinen verschiedenen Berufen grohes geleistet und sich hie allgemeine Hochachtung erworben hatte. Der Leichenzug würde eröffnet durch die Musikgesellschaft von Elqufen, hie auf dem Wege Trauerweisen erklingen ließ. Dann folgten hinter ihren umflorten Fahnen zahlreiche Vertreter der verschiedenen Eisenbahnverwaltungen und Eisenbahnerorganfsationen unfex, ßanbes, benen schöne Kränze herangetragen würden. Ferner die Körperschaften des Bahn Personals, der Ingenieurverein, die Anciens d’Aix, uni eine stattliche Gruppe von Mitschülern des Verstorbenen, die im Jahre 1897 gemeinsam mit dem das Maturitätsexamen am hiesigen Gymnasium bestanden hatten. Den Leichenfeierlichkeiten stand Herr Dompfarrer Schmit vor, Dem Leichenwagen, der unter einer Fülle von herrlichen Blumen verschwand, folgten die Familie, die Regierung in corpore, der Staatsrat, zahlreiche Mitglieder der Abgeordnetenkammer und viele Freunde aus Stabt und Land. Auch die Strasburger Eisenbahnverwaltung hatte eine starke Deputation entsandt, an ihrer Spitze zur Vertretung des verhinderten Herrn Direktors Bauer Herrn Chefingenieur Pater. Am offenen Grabe widmete Herr „ARBED Generaldirektor Kipgen in seiner Eigenschaft als Präsident des Ingenieurvereins dem Verstorbenen folgenden herzlichen Nachruf:

Aus der Revue technique:

L’Association luxembourgeoise des Ingénieurs et Industriels vient de perdre un de ses membres les plus éminents en la personne du camarade Tony Lefort, Conseiller d’Etat et 1. Commissaire du Gouvernement pour les affaires des chemins de fer, décédé à Luxembourg le 19 mars 1928 des suites d’une maladie pernicieuse que sa constitution robuste ne parvint pas à vaincre.
Le souvenir de Tony Lefort restera attaché à l’histoire de notre vie publique des périodes troublées de la guerre et de l’après-guerre, et aux luttes engagées pour conserver à notre patrie l’indépendance qui, à plus d’un moment critique, pouvait paraître sérieusement menacée. Sa haute intelligence, son esprit de décision et son patriotisme éclairé le désignèrent tout naturellement au choix du Gouvernement lorsqu’il s’agissait d’occuper les postes difficiles de chargé d’affaires à Berne et à La Haye, et celui de délégué du Grand -Duché auprès de la Société des Nations. Par son activité pleine de discernement ainsi que par les relations précieuses qu’il s’était créées, il a su rendre à son pays les services les plus éminents. Sa nomination comme membre de l’Académie diplomatique Internationale est l’une des nombreuses preuves de la haute estime dans laquelle le tenaient ses collègues de la carrière diplomatique.
Mais c’est surtout aux efforts tentés pour résoudre, au mieux des intérêts du pays, la question ferroviaire que le souvenir de Tony Lefort restera intimement lié. Dès le lendemain de l’armistice, il fut chargé de conduire les négociations engagées à ce sujet, car il possédait à fond cette question hérissée de difficultés de toute nature, grâce à ses connaissances solides et à l’expérience qu’il avait acquise sur ce terrain en ses qualités successives de commissaire des chemins de fer, de Sous -Directeur du réseau Prince -Henri et de Directeur général du Département des Travaux Publics.
Au cours de pourparlers laborieux, il sut éviter avec bonheur les écueils qui se dressaient de toutes parts et il eut la satisfaction de faire écarter des projets qui pouvaient présenter de graves dangers pour notre indépendance tant politique qu’économique.
Il ne lui aura pas été donné, hélas, de voir une solution définitive couronner ses efforts et de voir résoudre un problème qui le hantait jusqu’à la veille de sa mort.
Les services éminents rendus à son pays dans les moments les plus critiques de son histoire valurent à Tony Lefort la considération générale. Ses funérailles furent l’expression grandiose de l’estime dans laquelle le tenaient ses concitoyens. Les Membres du Conseil d’Etat et du Gouvernement, les Administrations publiques, les délégations des Administrations de chemin de fer et celles du Personnel, l’Association des Ingénieurs et Industriels et les étudiants d’Aix-la-Chapelle, les condisciples et les amis du défunt et ceux de la famille se pressaient nombreux pour rendre à Tony Lefort les derniers honneurs.

Die Grabrede von Arthur Kipgen

Au nom de l’Association des Ingénieurs et Industriels luxembourgeois notre président, M. Arthur Kipgen, adressa au défunt cet émouvant adieu:
Mesdames, Messieurs,
L’Association Luxembourgeoise des Ingénieurs et Industriels et les Anciens d’Aix-la-Chapelle ont douloureusement éprouvés.
Dans l’espace de moins d’une année, cinq de leurs meilleurs représentants ont été abattus avant le terme normal de la vie: Pelkes, Oberhoffer, Pescatore, Mayrisch ont quitté nos rangs. Et voilà que la mort inattendue de Tony Lefort nous plonge de nouveau dans l’affliction.
Dépeindre la vie de Tony Lefort, c’est retracer une carrière marquée de succès, car, avant l’âge de 48 ans à peine, il avait rassemblé autour de lui à peu près toutes les réalisations auxquelles un homme peut atteindre.
Né en 1879, il termina ses études moyennes en 1897. Il obtint le grade d’ingénieur à l’Ecole Polytechnique d’Aix-la Chapelle. Engagé en 1902 comme ingénieur à la société du Prince Henri, il quitta ces fonctions en 1904 pour revêtir le poste de sous-commissaire de surveillance auprès des Chemins de fer. Neuf ans après, il fut nommé sous-directeur au Prince Henri. En février 1916, il entra au Gouvernement dont il fit partie jusqu’en septembre 1918 en qualité de Directeur général des Travaux publics. Au mois de novembre de la même année, il fut accrédité comme Chargé d’affaires auprès de la Confédération Helvétique. Le 28 septembre 1918, il fut nommé à la fois Conseiller d’Etat et Premier Commissaire du Gouvernement pour les affaires des Chemins de fer. En juin 1920, il reçut sa nomination comme Chargé d’affaires à La Haye.
Voilà les étapes que Tony Lefort a parcourues d’affilée. Tour à tour employé privé, fonctionnaire public et homme politique, il n’a cessé de rendre les services les plus signalés â ses commettants. L’ingénieur, le ministre, le diplomate, l’homme de l’administration et l’homme de la pratique avaient constitué en lui un alliage d’une qualité rare. Esprit averti, caractère indépendant, grand patriote, il s’est montré à la hauteur de toutes les situations où sa destinée l’avait placé.
Si la collectivité perd en lui un homme de haute valeur, nous autres, nous déplorons la disparition d’un grand ami.
Tony Lefort n’a jamais cessé d’être lié à ses amis par l’affection la plus sûre. Il a été secourable envers tous ceux qui avaient besoin d’un appui. Toujours prêt à rendre service, il l’a fait sans éclat, avec dévouement. Nous l’en remercions de tout coeur.
Cet homme, taillé en géant, a succombé à une maladie inexorable, lui qui, lors de la dernière réunion des Anciens d’Aix, a encore prononcé une allocation où pétillaient son ironie coutumière et son amour de la vie.
Le deuil le plus cruel est entré dans une maison où pleurent une épouse et quatre enfants, et une mère qui a perdu son fils unique. Nous savons bien que les paroles sont impuissantes à consoler ces douleurs. Nous avons cependant l’espoir que la tendresse, qui, de tous nos coeurs, va vers le cher défunt, sera de quelque douceur pour ceux qui ont perdu ce qu’ils avaient de plus cher au monde.
Cher Tony, repose en paix, ta mémoire vivra parmi nous !

  1. Siehe https://industrie.lu/LefortTony.html []
  2. Hochschularchiv, Akte 10164 Seite 97 []