Der erste Luxemburger der in Aachen ein Diplom erhieltvon Daniel Erpelding
Pierre Mouris wurde am 20. Mai 1851 in Diekirch geboren. Seine Mutter hieß Eve-Joséphine Hamelius und sein Vater, in dessen Schatten Pierre immer ein wenig verbleiben wird, ebenfalls Pierre Mouris. Pierre war der älteste von den 5 Kindern des Paares, alles Söhne1. Der Vater wurde später dafür gelobt, sich vorbildlich um die Erziehung und Ausbildung seiner Kinder gekümmert zu haben2.
Der Vater
Die Ergebnisse unserer Recherchen veranlassen uns zu glauben, dass das Wirken von Pierre Mouris Senior maßgeblich dazu beitrug, dass die Aachener Hochschule für Luxemburger attraktiv wurde, nicht zuletzt weil er gleich zwei Söhnen das Studium in Aachen finanziert hat. Daher wollen wir auch dessen Lebensweg hier kurz schildern.
Der Abgeordnete und spätere Ehrenvorsitzende des Akademischen Vereins der Luxemburger Studenten in Aachen Léon Metz (1842 –1928), würdigte Pierre Mouris Senior 1894 bei dessen Verabschiedung aus dem Staatsdienst mit einem Vortrag, der eine kurze Lebensbeschreibung enthielt3. Nehmen wir noch den Stammbaum hinzu, den einer seiner Nachfahren, Jean-Paul Mouris, erstellte, dann können wir hier folgendes sagen:
Demnach war Mouris in der Tat ein “Sohn der Hauptstadt”; er wurde am 10. Mai 1822 in Luxemburg Stadt geboren. Seine Eltern waren der Schlosser Joseph MOURIS (1772-1827) und Anne Marie GILLET (1788-1867).
Pierre besuchte in Luxemburg Stadt die Grundschule und erwarb seine Mittelschulbildung am hauptstädtischen Athenäum. Dort gab es damals noch eine Abteilung “Industrieschule”, welche später ein eigenständiges Gymnasium wurde. Diese schloss er 1839 ab. Mouris besuchte danach die Hochschule im belgischen Gent und studierte dort das Bauingenieurwesen (ingenieur civil).
Metz versichert uns, dass Mouris gleich nach seiner Rückkehr aus Gent in den Staatsdienst eintrat und erst mal half “die Staatsgrenzen richtig zu vermessen”.
Ab 1845 wurde er dann zum staatlichen Bauleiter für Diekirch ernannt, wo er lange wirkte. Er nahm auch zivile Ämter an. So entnehmen wir seinem Nekrolog aus der indépendance luxembourgeoise4, dass er Gemeinderatsmitglied wurde und Kurator am Progymnasium von Diekirch war5. Weiter war er Mitglied der Gefängniskommission und Gründer einer Zeichenschule, welche die Schüler kostenlos besuchen durften.
Irgendwann wurde er nach Esch versetzt, wo er sich dann mit den neu entdeckten Erzvorkommen beschäftigt haben muss. Denn Metz nennt ihn als maßgeblichen Beamten, der die Vorlage ausgearbeitet hätte, die am 15. März 1870 Gesetz wurde und die Vergabe von Konzessionen für das Schürfen von Eisenerzen regelte6. Das von Metz genannte Gesetz enthält aber nur zwei Artikel, wobei der zweite Artikel bestimmt, dass ein detailliertes ausgearbeitetes Gesetz noch folgen würde. Wir vermuten daher, dass in Wahrheit das Gesetz vom 12. Juni 1874 gemeint ist7. In dem Jahr wurde Mouris zunächst nur provisorisch und 1878 dann definitiv zum “Ingenieur des Mines” ernannt. Er soll dabei auch die “Administration des Mines” mit aufgebaut haben.

Stehend hinten: ?, Pierre Mouris Junior, Jean Georges Emile Mouris, ?
Sitzend vorne: Josephine-Eve Hamelius, Etienne Mouris, Pierre Mouris Senior
Mouris wurde erst im Jahre 1894 in die Rente verabschiedet, “pour cause de limite d’âge”, wie uns der Bericht über das zu diesem Anlass gegebene Festbankett aus der indépendance luxembourgeoise vom 11.Mai 1894 versichert2. Er war da also bereits 72 Jahre alt, was aus heutiger Sicht, wo man in der Regel mit 65 seinen Abschied nehmen muss, etwas befremdlich wirkt. Wir können nicht mit Sicherheit angeben, ob er nicht früher wollte oder nicht früher durfte. Immerhin wurden die Menschen damals ja nicht so alt wie heute. Wir vermuten eher Ersteres, denn als Mouris schon im Jahr darauf verstarb hob die Tagespresse hervor, dass er noch am Tag seines Todes sich auf seine alte Dienststelle begeben hatte um dort in “seinem Büro”, das er offenbar immer noch nutzen durfte, die Zeitungen zu lesen. Er starb an einem Schlaganfall8.

Schulbildung
Wie der Vater erhält Pierre Mouris, der Sohn, seine Mittelschulausbildung am hauptstädtischen Athenäum. Wir finden ihn auf einer Liste der Ausgezeichneten in der zweiten Klasse9 von 1869, hier belegte er Rang 8.
Im Sommersemester 1870 finden wir ihn dann unter den Absolventen der ersten Klasse, hier belegte er nun den 7. Platz10.
Unter seinen Klassenkameraden war der spätere Historiker Nicolas van Werveke.
Student in Aachen
Zum Wintersemester 1871/72 ist erstmalig eine Einschreibung von Pierre Mouris am Polytechnikum nachgewiesen11. Da er seine Reifeprüfung bereits im Jahr davor abgelegt hatte, ist es durchaus denkbar, dass er bereits unter den Studenten von 1870/71 war. Dafür würde der Umstand sprechen, dass er bereits 1874 das Studium abschloss. Dagegen spricht, dass in dem Jahr noch Krieg zwischen Preußen und Frankreich herrschte, der erst durch den Friedensschluss in Frankfurt am 10. Mai 1871 beendet wurde. Er gehörte höchstwahrscheinlich nicht zu den 249 ersten Studenten der RWTH, im Gegensatz zu seinem Klassenkameraden Jean Kaeiffer12, geboren am 19. Februar 1851. Von letzterem finden sich außer diesem Eintrag keine weiteren Spuren in den einschlägigen Aachener Quellen. Höchstwahrscheinlich ist er identisch mit jenem Kaeiffer Jean aus Altwies, den der Direktor des Athenäums Nicolas Gredt im Jahre 1893 als Pfarrer in Kayl aufführt, als er erstmals eine nach Abschlussjahren geordnete Liste mit den Namen und Herkunftsorten der Absolventen und was bis dahin aus ihnen geworden war, veröffentlichte13.
Zum Wintersemester 1871 finden wir neben Pierre Mouris, noch dessen Bruder Emil Mouris und einen weiteren Luxemburger namens Jean-Baptiste Müller unter den Studenten (Aachener Hochschularchiv, Matrikelbücher). Derweil sein Bruder dem väterlichen Baufach treu blieb und das Fach Architektur wählte, schrieb Pierre sich für die Hüttenkunde ein. Beide machten bei der Einschreibung aus ihrem Vater einen “Baumeister”.
Wir denken, dass Pierres Wahl, sowohl des Studienfaches als auch des Hochschulortes, kein Zufall ist. Denn es ist in etwa dieselbe Zeit, wo sein Vater zusehends weniger als Leiter öffentlicher Bauten, sondern immer mehr als Bergbauingenieur tätig ist, und Erzfelder auf ihre Ausbeutbarkeit hin untersucht und einschätzt. Léon Metz meinte hierzu 1894 bei der Verabschiedung von Pierre Mouris Senior:
Lors de la préparation de la loi du 15 mars 1870, concernant la concessibilité des gisements miniers, M. Mouris fut délégué pour faire les travaux qui s’y rattachaient.
Sicherlich hielt er hierfür Rücksprachen mit ausländischen Experten. Er war zuversichtlich, dass er dabei war, nicht nur eine Bergbauverwaltung aufzubauen, sondern auch eine Industrie zum Abbau der Eisenerze und ihrer Verhüttung. In dieser Zeit schreibt sein Sohn gerade Abitur. Wieso sollte sich da nicht ein zukunftsträchtiger Beruf für diesen und vielleicht auch dessen Bruder bieten?
Sowohl Pierre als auch Müller, über den sonst kaum etwas bekannt ist, müssen dann den Verein der Chemiker und Hüttenleute (VChH) mitbegründet oder sich ihm direkt im ersten Jahr angeschlossen haben, denn ihre Namen finden sich auf der Mitgliederliste des Vereins für das Wintersemester 1872/73.
In dem Jahr stößt noch ein weiterer Luxemburger dazu: Eduard Worré (1851-1895), der ebenfalls Mitglied beim VChH wird. Müller hingegen schließt sein Studium vermutlich nicht ab, und scheint den Verein auch im Streit verlassen zu haben, letzterer streicht ihn 1874 aus der Liste der Mitglieder.
Im Jahr 1874 schließen dann die ersten Studenten des Polytechnikums, der späteren RWTH, ihr Studium in Aachen ab, und unter ihnen ist: Pierre Mouris! Dies macht er dann auch im dem Diekircher Lokalblatt Volksfreund am 07.08.1874 bekannt14:
Wir vernehmen mit Vergnügen, daß Hr. P. Mouris aus Diekirch, Sohn des Bergbau-Ingenieurs in Esch a.d. Alzette, die polytechnische Hochschule zu Aachen am Schlusse des Semesters mit dem Titel eines Hütten-Ingenieurs verlassen hat. An genannter Schule haben diesen Sommer elf junge Leute aus dem Großherzogthum Luxemburg studirt.
Diese Mitteilung ist in doppelter Hinsicht interessant:
- Wieder wird auf den berühmten Vater verwiesen, der inzwischen nicht mehr als Bauleiter sondern als Bergbau-Ingenieur für den Staat tätig ist und nicht mehr in Diekirch sondern in Esch wirkt.
- Mit dem Hinweis auf 11 Luxemburger die in Aachen studieren15, wird deutlich dass der Ruf der Schule gestiegen ist.
In dem Jahr 1874 gab die Hochschule auch erstmalig ein Jahrbuch heraus, und in diesem wurde erwähnt, dass im Fach “Hüttenkunde” nur ein einziger Student mit Auszeichnung bestanden hatte: Pierre Mouris! Daher gilt er auch als der erste Hüttenkundler mit Aachener Diplom.


Sein Bruder Emile schloss das Studium übrigens im Jahr darauf 1875 ab, und verblieb dann sogar noch eine Zeitlang als Assistent an der Hochschule. Auch dieses war ein Ereignis, das eine Zeitung für bedeutend genug befand es zu drucken und so lesen wir im Luxemburger Wort vom 22.12.1875 folgendes16:
Wie wir vor Kurzem aus einem uns vorgezeigten Diplom sahen, hat Herr Emil Mouris aus Diekirch, welcher seit einigen Jahren die polytechnische Schule zu Aachen besucht, daselbst seine Prüfung als Architekt mit Auszeichnung bestanden und wurde derselbe sogleich besagter Anstalt als Hilfslehrer beigeordnet.
Schon als Schüler des Diekircher Progymnasiums zeichnete sich Herr Mouris durch glänzende Erfolge aus, und am hiesigen Athenäum entwickelte sich sein strebsames Talent zu einer Blüthe, deren Kraft und Reichthum die schönsten Früchte versprachen. Diese sind nun zur Reife gediehen und mit Recht fühlen wir uns glücklich einen Sohn unserer Heimath zu beglückwünschen, der dem Auslande in so vollem Maße von unserer geistigen Kraft Kunde gibt.“
Die Mouris Brüder machten es also auch dabei vor: es wurde von nun an üblich, den Prüfungserfolg mit einer Anzeige in heimischen Zeitungen bekannt zu machen und bald nicht nur für die bestandene Diplomhauptprüfung, womit immerhin angekündigt wurde, dass man bald schon auf den Arbeitsmarkt drängen würde, sondern sogar bestandene Diplomvorprüfungen wurden angezeigt.
Schon bald danach lesen wir von sechs Luxemburgern, die ihren Abschluss in Aachen erhielten und dies in der Presse bekannt gaben. L’independance luxembourgeoise berichtete am 3. August 1876: “nous apprenons avec plaisir qu’a l’école polytechnique d’Aix-la-Chapelle, six luxembourgeois viennent de subir avec beaucoup de succès leur examen d’ingénieur. Voici leurs noms : Th. Burggraff, C. de Muyser, J. Fischer, Fr. Kintzele, N. Stumper et E. Worré. Nous félicitons sincèrement ces messieurs.”17.
Vermutlich entstand bei dieser Gelegenheit auch das sogenannte „Diplomfoto des Constant de Muyser“. Denn auf diesem erkennen wir ganz in der Person ganz links Constant de Muyser und mit einiger Wahrscheinlichkeit durch Vergleich mit anderen Bildern ist die zweite Person von rechts Fritz Kintzlé.

Berufsleben
Hierzu fehlen uns ein wenig die Informationen, denn in den Tageszeitungen taucht sein Name erst mal nicht mehr auf. Wenn, dann ist meistens sein gleichnamiger Vater gemeint. Dank der Daten der gelegentlich stattfindenden Volkszählungen, wissen wir, dass er wohl zunächst im Ausland gearbeitet hat18:
- 1871: Student in Aachen
- 1875: Kalk bei Cöln – seit 1 Jahr; angestellt als Hütteningenieur
- 1887: Jemappes – Directeur de fabrique
- 1895: Luxembourg, Siegfriedstraße – Civil Ingenieur
Ein weiteres Indiz dafür, dass er zunächst als Ingenieur in der Industrie gearbeitet hatte, liefert uns die Wahl seiner Partnerin und der Ort, wo sie die Ehe geschlossen haben: Pierre heiratet 1884 Anne WALTZ in einem kleinen französischen Dorf namens Petite Rosselle (F), wobei dieses damals aber als Teil des Reichslandes Elsass-Lothringen deutsch war19. Dort betrieb die auch in Luxemburg tätige Industriellenfamilie Wendel einige Kohlengruben. Anne war am 4. Oktober 1855 in Forbach geboren worden, das in unmittelbarer Nähe von Petite Rosselle liegt, auch dieses ein Ort der von der Industrie rund um die Kohleförderung lebte.
Weitere Quellen stehen uns für die Zeit, zumindest heute, nicht zur Verfügung.
Auch seinen Bruder Emile zieht es ins Ausland, diesen allerdings dauerhaft. Die Daten der Volkszählungen verorten ihn in folgenden Städten:
- 1871 : Student in Aachen
- 1875 : Aachen – seit 4 Jahren Assistent am Polytechnikum
- 1885 : Bruxelles – seit 2 Jahren (Grund: Geschäft)
- 1887 : Bruxelles – depuis 10 ans professeur à l’université
Später lässt er sich als Architekt in Verviers nieder20.
Pierre Mouris taucht in der Presse erstmals am 11.05.1894 wieder auf und erneut steht dabei aber nicht er, sondern sein Vater im Mittelpunkt. Laut der Schilderung eines Festbanketts, das zu Ehren von dessen Eintritt in den Ruhestand gegeben wurde, durfte Pierre zusammen mit seinen Brüdern Emile, dem Architekten aus Verviers und Etienne (Stephan), dem Dekorationsmaler der sein Geschäft an der Place d’Armes hatte, teilnehmen21.
Ihm fiel die Rolle zu, dabei daran zu erinnern, dass sein Vater mit den beiden Nationaldichteren Dicks et Lentz22) befreundet war und stets die Luxemburger Literatur geliebt habe23.
Michel Lentz hatte Pierre Mouris Senior und seiner Frau sogar ein Gedicht zu ihrer Silberhochzeit gewidmet24.

Bild 42: Das Gedicht, das Michel Lentz dem Ehepaar Mouris gewidmet hatte.
Nach dem Tod seines Vaters tritt Pierre endlich aus dessen Schatten heraus, zumindest was die Zeitungsmeldungen betrifft.
So finden wir noch im selben Jahr am 30.8.1895 in der Obermoselzeitung und im Luxemburger Wort seinen Namen auf einer Liste unter einer Mitteilung, dass Théodore Burggraff eine “Polytechniker-Verbindung”, sozusagen einen Verein der Absolventen der Polytechnischen Hochschule Aachen ins Leben gerufen hätte25. Derweil Burggraff bei so manch anderem die Firma angibt, für die er arbeite oder dessen bedeutenderen Vater erwähnt, bleibt die Auskunft über Pierre relativ dünn:
Pierre Mouris, Civilingenieur zu Luxemburg;
Die Bezeichnung “Civilingenieur” legt nahe, dass er zumindest zu dem Zeitpunkt nicht mehr als Hütten- sondern als Bauingenieur gearbeitet hat. Höchstwahrscheinlich ist er sogar in Staatsdiensten und in dem Punkt ebenfalls seinem Vater gefolgt. Diese Annahme bestärkt weiter seine einzige uns bekannte Veröffentlichung von 1905. Hier schreibt er einen technischen Bericht mit dem Titel ”Centralheizung und Lüftungsanlage des Bakteriologischen Laboratoriums, Luxemburg / von J.-P. Mouris“26. Er nennt sich nun auch nicht mehr wie sein Vater einfach „Pierre“, sondern J(ean) P(ierre). Sein voller Name, war übrigens Jean Pierre Joseph oder auf Deutsch Johann Peter Josef.
Tätigkeit für den Ingenieurverein
Wir wissen nach wie vor nicht, ob Burggraffs “Polytechniker-Verbindung” überhaupt zustande kam, und wenn ja, ob sie lange Bestand hatte und schon gar nicht, ob Pierre sich diesem Verein anschloss. Da die beiden, siehe die Liste der ausgezeichneten Schüler von 1869, sich bereits am Athenäum gekannt haben dürften, einander aber spätestens im Verein der Chemiker und Hüttenleute über den Weg gelaufen sein müssen, können wir annehmen, dass sie sich gut kannten. Ja, wir glauben sogar, dass Mouris durchaus der Polytechniker-Verbindung angehörte und mithalf sie aufzubauen. Auch glauben wir, dass dieser Verein zur Keimzelle des späteren Altherrenverband des AV d’Letzeburger wurde.
Mouris war auf jeden Fall bei einer weiteren Vereinsgründung mit dabei, die Burggraff wohl am Herzen lag: 1897 wird die “Association des Ingenieurs Luxembourgeois” (ALII) gegründet. Sein Name steht auf der ersten Liste, die dieser Verein mit dem ersten Jahrbuch 1898 veröffentlicht27:
76. Mouris Pierre ingénieur civil, rue Siegefroi Luxembourg.
Später finden wir ihn wohnhaft am Boulevard de Hollerich.
In diesem Jahrbuch findet sich auch ein Bericht der Sitzung vom 8. Mai 1898, an welcher er teilnimmt, zusammen mit 34 anderen Ingenieuren.
Er scheint sich für diesen Verein stark engagiert zu haben, denn wir finden ihn 1902 als Mitglied eines Empfangskomitees für den Besuch Luxemburgs durch den englischen Ingenieurverein und ab 1908 sogar im Vorstand der ALII28.
Am 10. September 1902 stand um Luxemburger Wort29:
Die englischen Ingenieure. — Den gestern hier angekommenen englischen Ingenieure ward seitens der Stadtverwaltung ein herrlicher Empfang zuteil. Gegen 8 1/2 Uhr trafen die Herren, circa 15 an der Zahl, in Begleitung einiger Damen und geführt von ihren hiesigen Kollegen, den HH. Anton Hirsch, Pierre Emil Bian, Mouris und Decker in dem festlich geschmückten Vestibül des Stadthauses ein. Hier erwarteten sie die HH. Bürgermeister Mousel und Schöffen Knaff, welch ersterer die Gäste mit einer französischen Ansprache willkommen hieß und den Ehrenwein anbot. Herr Direktor Bian begrüßte die Gäste seitens des hiesigen Ingenieurvereins mit einer englischen Ansprache. Hierauf antwortete das älteste Mitglied der Fremden ebenfalls in englischer Sprache, sämtliche Reden und Toaste wurden mit donnerndem Applaus aufgenommen; die Concordia spielte, sehr erfreut über den ihnen zuteil gewordenen Empfang nahmen die Herren gegen 9 1/2 Uhr Abschied, um sich heute zur Besichtigung der Eisen= und Stahlwerke nach Düdelingen zu begeben, wozu Hr. Bian in liebenswürdigster Weise seine Führerdienste angeboten hat.
Der Tod
Pierre Mouris starb nach unseren Informationen kurz nach Ende des ersten Weltkrieges an Weihnachten 1918. Laut seiner Todesanzeige wurde er am 28. Dezember auf dem Liebfrauenfriedhof (Notre Dame – Limpertsberg) beerdigt30:
Décès
A Hollerich, Mr Pierre Mouris, Ingénieur civil. 67 ans. Enterrement cimetière de N.-D. samedi. 28 déc. à 3 h Mortuaire Boulevard de Hollerich 32
Er wurde also 67 Jahre alt, nach heutigen Maßstäben nicht viel, damals aber ein fast schon beachtliches Alter für Männer. Seine Witwe Anne WALTZ überlebte ihn noch 15 Jahre, sie starb 1933, ebenfalls zum Jahresende.
Nachwirken
In der kollektiven Erinnerung der Aachener blieb Pierre Mouris aber nicht für seine Veröffentlichungen oder sein Wirken beim Ingenieurverein und vermutlich auch beim Aachener Absolventenverein (der schon in zeitgenössischen Texten gerne “Amicale des Anciens d’Aix” oder sogar schon „Amicale des Anciens Elèves de l’Ecole polytechnique d’Aix-la-Chapelle“31 genannt wird), sondern es blieb vor allem der Umstand hängen, dass er der erste Absolvent der Hochschule war!
Hier scheint er ein echter Vorläufer gewesen sein. Betrachten wir noch einmal die vorgenannte Liste der ausgezeichneten Schüler des Athenäums32 von 1869, so fällt auf, dass unter diesen besonders viele spätere Aachener Studenten zu finden sind! Unter den Ausgezeichneten zwei Klassen unter Pierre (vierte Klasse) findet mehr als die Hälfte der Schüler später den Weg nach Aachen, hier wären hervorzuheben: Fischer Jules aus Cessingen – späterer Fabrikant und Abgeordneter in Luxemburg, Kintzlé Frédéric aus Harlange – späterer Direktor von Aachen Rothe Erde und natürlich Burggraff Théodore aus Bonnal, der erste Sekretär des Ingenieur- und Industriellenvereins.
Als 1905 Gustav Prüssen (1881 – 1920) sein Studium abschließt, stellte man fest, dass er damit zufällig der 100. Hüttenmann der Königlich Technischen Hochschule war. Es erschien in der Obermoselzeitung ein Artikel über dieses Ereignis und es würde darauf hingewiesen, dass bereits der erste Eisenhüttenmann ein Luxemburger war33:
Der 100. diplomierte Hütteningenieur Gustav Prüssen stammt aus dem Großherzogtum Luxemburg, ebenso wie der erste Diplom-Ingenieur des Hüttenfach, Mouris, aus Luxemburg gebürtig ist.
Die Nationalitäten der 102 diplomierten Hütteningenieure der Aachener Hochschule verteilen sich wie folgt: Deutsche 56, Luxemburger 39, Holländer 3, Russen 3, Belgier 1. Diese Zahlen zeigen die Bedeutung Aachens als höhere technische Bildungsanstalt für das Großherzogtum Luxemburg. Aachen hat in Bezug auf die Zahl der Studierenden des Hüttenfachs nunmehr sämtliche Hochschulen Deutschlands überflügelt. Dr. Wüst überreichte dem 100. Diplom-Ingenieur im Namen der Prüfungskommission ein bleibendes Andenken in Form einer kleinen Bronzestatue eines Hüttenmannes.
Keine vier Jahre später 1909 schließt schon der 200. Hütteningenieur in Aachen ab und erneut ist es ein Luxemburger: Mathias Koener (1883 – 1943)34. Wieder erscheint dazu ein Bericht35, dieser im Luxemburger Wort, aber interessanterweise werden diesmal weder Prüssen noch Mouris erwähnt. Das ist aber wohl eher dem Umstand geschuldet, dass Koener ein Festessen spendiert wurde und man die wertvollen Zeitungszeilen lieber der Schilderung dieses Ereignisses widmete, wo doch auch der damals sehr geschätzte Professor Fritz Wüst (1860-1938) teilnahm.


Vergessen ist Pierre Mouris dafür nicht! 1920 ist es wieder Gustav Prüssen, dessen Schicksal auch das von Mouris in Erinnerung ruft, als die ALII den tödlich verunfallten Prüssen36 mit einem Nachruf ehrt37
Vielleicht weil die Erinnerung an Mouris noch frisch war, sicher aber weil die Geschichte seines ausgezeichneten Diploms in Ingenieurkreisen wohlbekannt war.
Auch 1939 erinnerte man sich in Aachen noch an ihn! Damals, in Nazideutschland, kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges veranstaltete der Luxemburger Konsul in Aachen, Erich Cüppers einen Festtag im Rahmen der Feiern in Erinnerung an die Erlangung der Luxemburger Unabhängigkeit 100 Jahre zuvor38. Dabei wurde auch Mouris erwähnt. Freilich war die Legende inzwischen so verblasst, dass sein Name nicht mehr richtig geschrieben wurde. Zumindest nicht mehr im Luxemburger Wort vom 26.07.1939, wo auf Seite 6 stand:
Herr Dr. Scharff, Lektor der französischen Sprache an der hiesigen Techn. Hochschule (…) charakterisierte die Eigenschaften der Luxemburger und hob ihre besonders in der Fremde stark zum Ausdruck kommende Liebe zur Heimat hervor, kam auf die Aachener Hochschule zu sprechen und erwähnte, daß der erste Student, der dort promoviert hat, ein Luxemburger, namens Maurice [sic], gewesen sei.
Bild 44: Foto der Kopie der Diplomurkunde von Mathias Koener
Nach dem zweiten Weltkrieg geriet der Name Mouris in Vergessenheit, nicht aber seine Tat! Oder sagen wir lieber, im Jahre 1968 erinnerte sich Robert Loesch (1891-1969) alias Sippy daran.
Nun war er „il y a quelques années“ dem ehemaligen Direktor des Instituts für Eisenhüttenwesen an der RWTH – Sippy machte ihn allerdings zum ehemaligen Rektor – Professor Herrmann Schenck (1900-1990) begegnet. Dieser hätte der ihn darauf aufmerksam gemacht, dass die Hochschule für 1971 [sic] ihre Hundertjahrfeier plane und jetzt ging der alte Sippy mit der Idee schwanger, dass die Luxemburger hierzu auch beitragen müssten!
Hierzu mussten aber noch Vorarbeiten geleistet werden, also schrieb er aus Ostende39 seinen auf den 1. März 1968 datierten Brief ans Comité des AVL. Und obwohl die Begegnung mit Professor Schenk schon was zurück lag fiel ihm nun siedend heiß ein, dass der ihn ja noch um einen Gefallen gebeten hatte:
Il me priait de lui remettre au plus tôt une liste de tous les Luxembourgeois qui ont fait des études à Aix
Die Feierlichkeiten fanden übrigens bereits 1970 statt, aber die Zahl 71 schwirrte ihm wohl im Kopf rum. Er stellte eine Überschlagsrechnung an und befand:
Le nombre des Luxembourgeois, ayant fait des études à l’Ecole d’Aix-la-Chapelle depuis 1871 jusqu’aujourd’hui, dépasse le millier.
Wie gezeigt ist die Einschreibung von Mouris erst für das WS 1871/72 in Aachen belegt. So oder so, diese Arbeit würde er jedenfalls nicht mehr schaffen, hatte seine Überschlagsrechnung doch ergeben, dass das über 1000 Namen sein müssen und er befand:
En voilà un petit travail pour un jeune Luxembourgeois.
Und dann kam er auf das erste Diplom zu sprechen. Er war aber auch nicht mehr so sicher und berief sich lieber auf einen Freund:
L’ami R. KNAFF, alias BAMPEL, (…) me disait une fois, que le premier diplôme, remis à un étudiant à cette école a été remis à un LUXEMBOURGEOIS.
Interessanterweise war seine Quelle Robert Knaff (1893-1974) sogar etwas jünger als Loesch. Er zweifelte ein wenig an der Geschichte, denn er fügte noch hinzu:
Si c’est le cas, nous pourrions être fiers.
Wenn er wirklich so war, wie unsere Gewährsmänner Jean Heuschbourg alias Kluef und Jean Thielen alias Quick uns den alten Recken schilderten, rechnete Sippy ganz fest damit, mit seinen dann 81 Jahren zu diesen Feierlichkeiten eingeladen zu werden, denn er beendete seinen Brief mit den Worten:
An dann mâht ihr Sâch gut, fit dass epes aus îch göt. [sic] Au revoir à Aix en 1971.
Sippy wollte auf seinen alten Tagen noch einmal studentisches Lebensgefühl verspüren, denn diesem war er schon immer sehr zugetan. Aus der Feier wurde nichts. Die Studenten von 1968-70 interessierten sich nicht so sehr für die Vergangenheit, niemand unternahm die von Loesch angeregte Archivarbeit, denn im Jahr darauf starb Sippy40. Danach geriet die Geschichte bei den Luxemburger Studenten wieder in Vergessenheit.
Wieder ins Bewusstsein kam die Geschichte als der Autor im SS1992 die von ihm inzwischen angesammelten alten Vereinsunterlagen durchging und Sippys Brief entdeckte. Er begab sich daraufhin ins Hochschularchiv und fand dort mit Hilfe von Frau Dr. Lutz die Liste Roth41 und das Jahrbuch von 1874. Die dann gewonnenen Erkenntnisse brachten dann auch wieder den Namen des ersten ausgezeichneten Absolventen der RWTH ans Licht, der auch noch ein Luxemburger war: Pierre Mouris!42
Dank an alle die bei diesem Artikel mitgeholfen haben, insbesondere für die Bereitstellung der Fotos:
- Die Fotos von der Familie Mouris, der Bronzefigur und das Gemälde von Emile Mouris stellte uns freundlicherweise Jean-Paul Mouris zur Verfügung.
- Das Foto der Diplomanden von 1876 stellte uns Guy de Muyser zur Verfügung.
- Die Fotos, welche die Studenten Gustave Prüssen und Mathias Koener zeigen, stellte uns Nicole Hartmann zur Verfügung.
- Dank auch an das Aachener Hochschularchiv für die Erlaubnis, das Diplom von Mathias Koener fotografieren und veröffentlichen zu dürfen.
Fussnoten
- Freundliche elektronische Mitteilung seitens Jean-Jacques Mouris am 20. Mai 1999 um 12:31. Genauere Details finden sich in dem von Jean-Paul Mouris online gestellten Stammbaum auf: http://www.mouris-bernard.lu/Stammbam/Mouris/moug05.htm#112 [↩]
- Le Banquet offert à M. Mouris Ingénieur des Mines. In: L’indépendance luxembourgeoise, nº 131 (11.05.1894), p. 2. [↩] [↩]
- L’indépendance luxembourgeoise, nº 131 (11.05.1894), p. 2. [↩]
- L’indépendance luxembourgeoise, nº 145/146 (25.05.1895), p. 3. [↩]
- Die Schule in Diekirch stand damals noch unter der Regie des hauptstädtischen Athenäums. Daher bezeichnete man sie als Pro-Gymnasium und nicht einfach nur als Gymnasium. [↩]
- Text des Gesetzes unter : https://legilux.public.lu/eli/etat/leg/loi/1870/03/15/n1/jo [↩]
- https://legilux.public.lu/eli/etat/leg/loi/1874/06/12/n1/jo [↩]
- Sans titre. In: L’indépendance luxembourgeoise, nº 145/146 (25.05.1895), p. 3. [↩]
- DISTRIBUTION DES PRIX. GYMNASE.. In: L’AVENIR DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG., 2. Jg., nº 198 (23.08.1869), p. 1. [↩]
- Die Luxemburger zählten die Schulklassen in der Grundschule von der 1. bis zur 6. hoch und in der Mittelschule von der 7. bis zur Abiturklasse, der 1. (Première) wieder runter. [↩]
- Hochschularchiv der RWTH, Akte 10115/41 [↩]
- Datei der Studenten des Hochschularchivs, Akte 10113/8. Dort wird der Name “Kaieffer” geschrieben, aber es dürfte sich dabei sehr wohl um Charles-Jean Kaiffer handeln, dessen Geburt am 21.2.1851, also nur zwei Tage nach dem 19.2 angezeigt wird. Quelle: ↩]
- Nic. Gredt (Gredt): L’Athénée de Luxembourg. V. Bück et L. Bück succ., 1893, XI. — Relevé des élèves qui ont passé l’examen de maturité. in “Athénée de Luxembourg de 1839 à 1889. [↩]
- In: Volksfreund, unknown. Jg., nº 91 (07.08.1874), p. 2. [↩]
- Nach unseren Wissensstand am 31.3.2021 waren dies: Théodore BURGGRAFF, Constant DE MUYSER, Jules FISCHER, Fritz KINTZLÉ, Jean-Pierre KNEPPER, Emile MOURIS, Pierre MOURIS, Edmond MÜLLER, Jacques SONNTAG, Nikolas STUMPER, Eduard WORRÉ. [↩]
- In “Die Ober-Primärschule”, Luxemburger Wort, 1875. Jg., nº 299 (22.12.1875), Seite. 1 [↩]
- L’independance luxembourgeoise, no 213 (03.08.1876), p. 2. [↩]
- Freundliche Mitteilung von Jean-Paul Mouris per Email am 25.9.2024. Seine Quelle ist der Internetauftritt https://www.familysearch.org/ [↩]
- Internetauftritt von Jean-Paul Mouris,
Seite https://www.mouris-bernard.lu/Stammbam/Mouris/2024/moug05.htm#112 [↩] - Freundliche Mitteilung von Jean-Jacques Mouris per Email am 20. Mai 1999 [↩]
- Le Banquet offert à M. Mouris Ingénieur des Mines. In: L’indépendance luxembourgeoise, nº 131 (11.05.1894), p. 2. [↩]
- Gemeint sind Edmond de la Fontaine (1823-1891), genannt “Dicks” und Michel Lentz (1820-1893 [↩]
- Zitat aus dem genannten Artikel : M. Pierre Mouris fils, ingénieur civil à Luxembourg, relève le fait que son père a été un ami de Dicks et de Lentz; qu’il a toujours aimé passionnément la littérature luxembourgeoise. [↩]
- Freundliche Mitteilung von Jean-Paul Mouris per Email am 25.9.2024 [↩]
- Chronik aus der Hauptstadt. Luxemburg, 30. August 1895 In: Obermosel-Zeitung, 15. Jg., nº 70, Spezial-Ausgabe für den Kanton Esch an der Alzette und nächste Umgebung (30.08.1895), p. 1. [↩]
- Das Werk fand sich zwar 2021 noch unter der Referenz „Magasin LA 15894“ mit dem Vermerk „Cons. sur place“ im Katalog der Nationalbibliothek. Als der Autor das Werk ausleihen wollte war es aber nicht mehr vorhanden. [↩]
- ASSOCIATION DES INGENIEURS LUXEMBOURGEOIS. PREMIER ANNUAIRE. EXERCICE 1897–1898.
LUXEMBOURG. IMPRIMERIE JOSEPH BEFFORT. 1898 [↩] - Lokales.. In: Luxemburger Wort, 1908. Jg., nº 155 (03.06.1908), p. 2. [↩]
- Lokal-Neuigkeiten.. In: Luxemburger Wort, 1902. Jg., nº 253 (10.09.1902), p. 2. [↩]
- Avis Mort. 1 Page 2. In: Luxemburger Wort, 1918. Jg., nº 353 (27.12.1918), p. 2. [↩]
- Siehe z.B. die Rede von Louis Ackermann am Grab von Gustave Loosé, in: L’indépendance luxembourgeoise, 60. Jg., nº 136 (19.05.1930), p. 2. [↩]
- DISTRIBUTION DES PRIX. GYMNASE.. In: L’AVENIR DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG., 2. Jg., nº 198 (23.08.1869), p. 1., Athénée de Luxembourg. Clôture de l’année scolaire 1868 — 69.
[↩] - In: Obermosel-Zeitung, 24. Jg., no 16 (24.02.1905), p. 2. [↩]
- Mathias Koener aus Wasserbillig wurde später Direktor des Escher Hüttenwerkes. Dies war er auch während des Streiks vom August 1942, wofür die Nazis ihn verhafteten und im KZ Hinzert internierten. Er starb an den Folgen dieser Haft. [↩]
- Lokales.. In: Luxemburger Wort, 1909. Jg., nº 172 (21.06.1909), p. 3. [↩]
- Lokales.. In: Luxemburger Wort, 1920. Jg., nº 484 (18.12.1920), p. 2.:
Rodingen, 18. Dez. Bei einem Unfall kam heute morgen der 39jährige Ingenieur Gustav Prüssen aus Luxemburg ums Leben. Einzelheiten über den Unfall liegen noch nicht vor. Nach einer späteren Meldung ist Prussen, von zwei Waggons angestoßen, zu Falle gekommen und überfahren worden.
[↩]
- Revue technique 1920 [↩]
- Lokal-Chronik. In: Luxemburger Wort, 1939. Jg., nº 207 (26.07.1939), p. 6 [↩]
- Er hatte hier seinen zweiten Wohnsitz. Freundliche Mitteilung durch Jean Heusbourg im Jahre 1994. [↩]
- Avis de décès 13 Page 7. In: Luxemburger Wort, 122. Jg., n° 182 (01.07.1969), p. 7. [↩]
- Die “Liste Roth” ist eine auf Wunsch des alten Aacheners Arthur Kipgen aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Vereins der Luxemburger Ingenieure und Industriellen (ALII), von der RWTH zum 4.8.1937 zusammengestellte Liste Luxemburger Absolventen. [↩]
- Daniel Erpelding „Kurzfassung der Geschichte der Luxemburger Studenten in Aachen“ in Um Karel no 5, WS 1992/93, Seite 23. [↩]